Prof. Dr. Schöllhorn von der Uni Mainz wird am Dienstag, den 26. Mai 16:00 Uhr, einen Gastvortrag zum Thema Differentielles Lernen halten. Ort: Hörsaal an der Hermann Neuberger Sportschule.
Traditionell geht man davon aus, dass Bewegungstechniken durch möglichst viele Wiederholungen - Einschleifen - verbessert werden. Jüngere Forschungsergebnisse zum Bewegungslernen stellen diesen Ansatz grundlegend in Frage. Der Ansatz des Differentiellen Lernens geht davon aus, dass durch den gezielten Einsatz von Differenzen die Fähigkeit trainiert wird, sich an ständig verändernde Bedingungen anzupassen und dadurch die phänomenale Bewegungskonstanz als „Abfallprodukt“ nebenbei zu erhalten. Untersuchungsergebnisse in vielen Sportarten weisen auf das enorme Potential dieses Ansatzes hin.
Die diesjährige Hauptversammlung des DSLV Saar findet am Donnerstag, den 28. Mai 2009, um 17 Uhr, im Konferenzraum 2 der Hermann Neuberger Sportschule statt.
Am 13. März 2009 bietet wird der DSLV Saar zusammen mit dem Sportwissenschaftlichen Institut der Universität des Saarlandes und dem Landesinstitut Pädagogik und Medien (LPM) eine Weiterbildungsveranstaltung nicht nur für Sportlehrer zum Themenkomplex Belastung und Beanspruchung im Unterricht an.
Mehr dazu: Kongresshomepage
15.12.2008: Der DOSB-Präsident Thomas Bach fordert die Kultusministerkonferenz (KMK) auf, die Beschlüsse über die künftige Grundschullehrerausbildung zum Wohle der Kinder umgehend zurückzunehmen.
Mehr dazu: Stellungnahme Thomas Bach
16.12.2008: Zur aktuellen Diskussion um den Sportunterricht in der Grundschule äußert sich der Präsident des DSLV, Prof. Dr. Udo Hanke
Mehr dazu unter: Zur aktuellen Diskussion um den Sportunterricht in der Grundschule
8.12.2008: Die Kultusministerkonferenz hat am 16. Oktober 2008 die sog. "Ländergemeinsamen inhaltlichen Anforderungen für die Fachwissenschaften und Fachdidaktiken in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung" beschlossen. Das in diesem Zusammenhang für das Fach Sport erstellte Fachprofil für den Bereich der Primarstufe ist aus Sicht der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs) fachwissenschaftlich und fachdidaktisch inakzeptabel. Bewegung, Spiel und Sport würden demnach in der Grundschule künftig nur noch eine unbedeutende Nebenrolle einnehmen. Die dvs appelliert an die zuständigen Ministerien der Länder, diese Vorgaben der KMK nicht umzusetzen, und fordert die KMK auf, den Beschluss zu revidieren.
Mehr dazu: Stellungnahme der dvs
8.12.2008: Für mehr Bewegung in Grund- und Vorschulen sprachen sich die Sportminister am Freitag in Warnemünde aus. Auf ihrer Konferenz lehnten sie die vom Kultusministerium diskutierte Idee, den Sportunterricht zu kürzen, unisono ab.
Warnemünde (ddp) Die Sportminister der Länder haben sich für eine deutliche Ausweitung der Sportangebote für Vor- und Grundschüler ausgesprochen. Die von der Kultusministerkonferenz diskutierten Ideen, den Sportunterricht in der Schule von drei auf zwei Wochenstunden herunterzufahren, seien kontraproduktiv und würden von den Sportministern unisono abgelehnt, sagte Lorenz Caffier (CDU), Vorsitzender der Sportministerkonferenz, am Freitag in Warnemünde.
Der während der zweitägigen Beratung vorgestellte „Zweite Deutsche Kinder- und Jugendsportbericht“ habe nachgewiesen, dass nur eine halbe Stunde Sport die Konzentration der Kinder um 80 Prozent verbessere.
Zur „bewegten Grundschule“ gehörten nicht nur Sportstunden, sondern auch neue Unterrichtsformen wie Bewegungsspiele etwa in Mathematik, sagte Sachsen-Anhalts Sportministerin Gerlinde Kuppe (SPD) in Warnemünde. Zudem sollten Kultusminister künftig der Sportlehrerausbildung in der Grundschule mehr Aufmerksamkeit widmen, betonten die Minister. Es könne nicht sein, dass dort un- oder nur angelernte Lehrer unterrichteten. Ebenso müsse Bewegung in der Ausbildung von Kita-Erziehern einen größeren Stellenwert bekommen.
Die Sportministerkonferenz, deren Vorsitz im Dezember nach Schleswig-Holstein wechselt, plädierte auf ihrer Tagung zudem für eine aktivere Talentsichtung auch unter behinderten Sportlern sowie für eine bessere Unterstützung von Aktiven bei der Vereinbarkeit von sportlicher und beruflicher Karriere. Die internationalen Erfolge im deutschen Jugendsport setzten sich nicht bei den Erwachsenen fort, kritisierte dazu Michael Vesper vom Deutschen Olympischen Sportbund. Ein Weg zur besseren Unterstützung seien jedoch die neu eingerichteten Sportfördergruppen der Landespolizeien, sagte Vesper.
6.12.2008: Der nächste Fortbildungslehrgang mit Lehrplanorientierung wird am 4.März für die Klassenstufe 7 durchgeführt. Es können LehrerInnen aller Schulformen daran teilnehmen. Inzwischen ist der Lehrplan für die Erweiterte Realschule und die Gesamtschule nach dem didaktischen Konzept der Pädagogischen Perspektiven verabschiedet und damit für alle Schulen verbindlich. Die Klassenstufe 8 und 9 werden dann im Schuljahr 2009/2010 vorgestellt.
Infos bei Hansi Müller
6.12.2008: Oft sind die Materialien für das Handballspiel wichtig und stellen in den Schulen ein Problem dar. Deshalb macht Euch der Handball-Verband Saar ein tolles Angebot. Der HVS stellt den Schulen im Saarland 1000 Bälle zu günstigsten Konditionen zur Verfügung. Jede Schule kann 8 Bälle bestellen. Nach Eingang der Meldungen werden die Bälle vergeben. Die Kollegen in der Fachkonferenz Sport sollten sich absprechen. Die Produktion der Bälle dauert dann etwa drei Monate, die Schulen werden über den Abholtermin informiert. Jeder Qualitätsball mit dem HVS-Logo kostet 6 Euro 90. Also nicht lange warten und die Bälle bestellen (nur so lange der Vorrat reicht - 1000 Bälle).
Infos bei Hansi Müller
2.12.2008: Bei unseren Tape- und Massagekursen sind noch ein paar Plätze frei.
1. Tape-Kurs: 17.01.2009, SPORTSMED-SAAR (Hermann Neuberger Sportschule Geb 4), neben OSP Saarbrücken
2. Massagekurs: 24.01.2009, SPORTSMED-SAAR (Hermann Neuberger Sportschule Geb 4), neben OSP Saarbrücken
Wir würden uns freuen weitere Teilnehmer begrüßen zu dürfen! Beide Veranstaltungen sind Ganztagesveranstaltungen. Die genauen Uhrzeiten werden den Teilnehmern noch einmal Anfang Januar mitgeteilt.
Anmeldung bei: Michael Schuh oder Susane Pulch
26.11.2008: Der DSLV Saar bietet wieder einen Erste Hilfe Kurs für Sportstudierende an. Weitere Informationen hier: Infoplakat
12.11. 2008 (RP-online): Schulsport: mangelhaft
„Deutscher Kinder- und Jugendsportbericht: Bis zu 80 Prozent der Sportstunden in den Grundschulen werden von Lehrern ohne entsprechende Qualifikation gegeben, heißt es im Deutschen Kinder- und Jugendsportbericht.
Michael Vesper fürchtet um die Qualität des Sportunterrichts an den Grundschulen. Die Kultusministerkonferenz hatte vor drei Wochen beschlossen, die Lehrerausbildung in den Fächern Kunst, Musik und Sport bundeseinheitlich als „Ästhetische Erziehung“ zusammenzufassen. „Das ist eine Fehlentscheidung“, sagte der Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) bei der Vorstellung des „Deutschen Kinder- und Jugendsportberichts“ in der Essener Villa Hügel.
Vesper fürchtet, dass der Sport in den Schuljahren eins bis vier weiter an Bedeutung verliert, wenn er nur noch im Zusammenspiel mit den musischen Fächern auf dem Lehrplan steht. Als Katastrophe bezeichnete Prof. Nils Neuber, Sportwissenschaftler der Universität Münster, den Beschluss: „Da wird wieder an Stellschrauben gedreht.“
Schon jetzt liegt gerade in den Grundschulen vieles im Argen. „Bis zu 80 Prozent des Sportunterrichts in den Grundschulen werden von fachfremden Lehrerinnen und Lehrern erteilt“, sagte Prof. Werner Schmidt (Universität Duisburg-Essen), einer der drei Herausgeber der Studie, „es ist nicht verwunderlich, dass die Bewegungsförderung der Kinder auf niedrigem Niveau stagniert.“ Lehrer ohne Ausbildung im Sport agierten in großen Hallen oftmals gehemmt, sie trauten sich auch nicht, neue Übungen auszuprobieren, und böten deshalb nur ein Schmalspurprogramm. „Aber vier Jahre lang nur ,Häschen hüpf!’ sind zu wenig“, sagte Prof. Schmidt. Er kritisiert auch die Betreuung in Kindergärten und -tagesstätten: „In der Ausbildung der Erzieherinnen fehlt die Bewegungsausbildung ganz.“
Die Autoren der Studie mahnen mehr Bewegungsmöglichkeiten in den Grundschulen an – nicht allein im Sportunterricht. Ihre Studien belegen, dass die Aufnahmefähigkeit der Kinder drastisch abnimmt, wenn sie den ganzen Vormittag sitzend verbringen. Bewegen sie sich aber während der Unterrichtsstunden – etwa wenn im Rechenunterricht Zahlen abgeschritten werden –, steigt sogar die Konzentration bis zur fünften Schulstunde an. Die Forscher verlangen deshalb nach entsprechenden Fortbildungsmöglichkeiten für die Lehrer. Auch Entspannungsübungen während der Unterrichtsstunden zögen größere Lernerfolge nach sich.
„Es ist dringend notwendig, das öffentliche Bewusstsein dafür zu schärfen, welche Potenziale im Sport liegen“, sagte Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble, als er die von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung finanzierte Studie entgegen nahm. Mit ein bisschen Wehmut erinnerte er sich an seine im Wortsinn bewegte Jugend in Baden. „Wir waren immer auf der Straße oder im Wald. Nur nie da, wo unsere Mutter uns gerade vermutete.“
Weitere Kommentare hierzu
Frankfurter Rundschau vom 12.11.2008: FAZ
WAZ vom 2.11. 2008: WAZ
1.10.2008: Auch in diesem Semester bietet der Deutsche Sportlehrerverband Saar (DSLV SAAR) wieder interessante Fortbildungen für Sportstudierende an: Erste Hilfe, Taping, Sportmassage und Bogenschießen. Mehr dazu: Kurse für Studierende
Homepage des Dortmunder Zentrums für Schulsportforschung
Der Arbeitsbereich Sportpädagogik des Sportwissenschaftlichen Instituts der Universität des Saarlandes führt eine Umfrage zur Anwendung von sportmotorischen Tests im Sportunterricht durch. Den Online-Fragebogen finden Sie hier: Umfrage zur Anwendung von sportmotorischen Tests
Der Landessportverband für das Saarland (LSVS) hat eine Resolution zur Situation der Schwimmbäder und deren Schließung herausgegeben: Resolution zu Bäderschließungen
19.5.2008: Die Behauptung, Kinder würden sich im Sportunterricht höchstens fünf bis zehn Minuten bewegen ist oft zu hören. Selbst aus dem Munde von Sportwissenschaftlern stammen entsprechende Berichte. Wie in einer jetzt fertig gestellten Studie von Prof. Dr. Georg Wydra vom Sportwissenschaftlichen Institut des Saarlandes gezeigt werden konnte, ist an diesen Behauptungen relativ wenig dran.
Bei der Studie wurden 237 Klassen beobachtet und 4524 Schülerinnen und Schüler beurteilten u. a. mit der Borg-Skala die Anstrengung beim Sportunterricht. Es zeigte sich, dass die Unterrichtszeit relativ gut genutzt wird. Von einer Doppelstunde bleiben fast genau 60 Minuten für Bewegung, Spiel und Sport übrig. Die Anstrengung liegt hierbei in einem relativ hohen Bereich.
Mehr dazu: Qualitative und quantitative Aspekte des Sportunterrichts.
Zum gleichen Thema haben Mitarbeiter der Uni Bayreuth unter Leitung von Dr. Hanno Fröhlich eine Studie zum Energieumsatz im Sportunterricht in der Deutschen Zeitschrit für Sportmedizin, 59(5), 115 - 120 veröffentlicht.
15.5.2008: Der Landtag des Saarlandes hat in einer Plenarsitzung die Situation des Sportunterrichts an den Schulen dikutiert. Während die Oposition die Wiedereinführung der dritten Sportstunde forderte, lehnte die Mehrheitsfraktion dies ab.
Mehr dazu: Bericht der SZ vom 15. Mai 2008
14.5.2008: Beim DSLV Saar bleibt Alles beim Alten. Bei der Mitgliederversammlung des DSLV Saar wurde die neu zu wählenden Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt. Somit kann die eingeleitete Umstrukturierung des Verbandes weiter geführt werden. Nach Meinung des Präsidenten, Prof. Dr. Georg Wydra, geht es in den nächsten Jahren vor allem darum neue Mitglieder zu rekrutieren. Deshalb muss ein besonderer Wert auf die Sichtbarkeit des Mehrwertes einer Verbandsmitgliedschaft gelegt werden. Zukünftig sollen nur noch Mitglieder des DSLV Saar in den Genuss kostenloser oder vergünstigter Weiterbildungsangebote kommen.
18. April 2008 Wer die Turnschuhe schnürt und joggt, trainiert auch sein Gehirn und verbessert zudem seine Stimmung. Zu diesem Ergebnis sind Forscher der Universitätsklinik Ulm bei einer Studie mit knapp 80 Probanden gekommen. „Wir konnten jetzt zum ersten Mal zeigen, dass ganz bestimmte geistige Leistungen direkt vom Sport profitieren“, erklärte Manfred Spitzer, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Physiotherapie der Hochschule. Und er ist überzeugt: „Sport macht das Gehirn effektiver.“ Die Untersuchngen hätten belegt, dass durch Joggen, Turnen oder Radfahren Reize schneller und effektiver verarbeitet würden, betonte auch Studienleiter Ralf Reinhardt am Freitag.
Die Wissenschaftler fordern Konsequenzen aus ihren Erkenntnissen für die Schulpolitik und die Stundenpläne: „Reduzierte oder gar ausfallende Sportstunden sind hier der falsche Ansatz“, kritisierten sie.
Mehr dazu: Bericht der FAZ
Müller, A. (2007). Doping - Sport - Ethik: Unterrichtsmaterialien zur Diskussionsgestaltung. Sport-Praxis - Die Fachzeitschrift für Sportlehrer und Übungsleiter, 48(5), 4 - 9.
Fünf Prozent aller Schüler verletzen sich jedes Jahr beim Schulsport. Dadurch wird eines der Hauptziele des Sportunterrichts, die Kinder zu lebenslangem Sporttreiben zu motivieren, in Frage gestellt. Der Orthopäde, Chirurg und Diplom-Sportlehrer Dr. med. Jens Kelm, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universitätsklinik Homburg/Saar, zieht durch die Analyse von Schulsportunfällen Schlüsse zur Vorbeugung von Verletzungen im Sportunterricht.
Mehr dazu: Verletzungen im Schulsport
Saarländische Arbeitsgruppe für Sportunterricht (SASU) hat die Homepage aktualisiert: Informationen und Materialien zum Schulsport im Saarland
Die körperliche Leistungsfähigkeit deutscher Schüler nimmt seit langem ab. Düstere Prognosen sehen gar eine rückläufige Lebenserwartung für die heutige Kindergeneration. Aber niemand fühlt sich verantwortlich. Eltern wissen nicht, wie wichtig Bewegung ist, Lehrer fühlen sich überfordert, die Politik bleibt unbeweglich. Dabei fordern Sportwissenschaftler längst täglichen Sportunterricht. Doch die zuständigen Kultusministerien blockieren Veränderungen. Chris Humbs berichtete in der ARD-Sendung Kontraste am 20.12.2007 darüber.
Mehr zur Sendung einschließlich der herunterladbaren Sendung selbst unter: ARD-Sendung Kontraste: Unbewegliche Kinder, dumme Kinder?
Bei der 31. Sportministerkonferenz (SMK) in Neubrandenburg am 22. November 2007 präsentierte dvs-Präsident Prof. Dr. Bernd Strauß den Bericht des dvs-ad-hoc-Ausschusses "Motorische Tests für Kinder und Jugendliche" und unterbreitete den Sportministern der Länder einen Vorschlag für ein Testverfahren zur kontinuierlichen Erhebung des Niveaus motorischer Fertigkeiten und Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen. Die SMK hat den vorgeschlagenen "Motorischen Test für Kinder und Jugendliche" zustimmend zur Kenntnis genommen und der dvs und insbesondere den Mitgliedern des ad-hoc-Ausschusses um Ausschusssprecher Prof. Dr. Klaus Bös (Universität Karlsruhe) für ihre engagierte und kompetente Unterstützung gedankt. Die Sportministerkonferenz strebt jetzt Abstimmungsgespräche mit der Kultusministerkonferenz an, um eine Erhebung in partnerschaftlicher Zusammenarbeit zu organisieren. Die Länder Saarland und Nordrhein-Westfalen haben bereits ihr Interesse signalisiert, eine Piloterhebung durchzuführen. Weitere Informationen sowie eine Kurzfassung des Tests und den vollständigen Wortlaut des Beschlusses der SMK finden Sie unter www.sportwissenschaft.de/index.php?id=909
8.12.2007: Die 15. Hochschultage finden vom 12. bis zum 14. März 2008 an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg am Standort Nürnberg statt. Das Rahmenthema lautet "Qualität in Schule und Betrieb: Forschungsergebnisse und gute Praxis".
Ein Arbeitskreis lautet: Qualitäten im Sportunterricht an der Berufsschule sowie im Betriebssport ermöglichen und Sichern.
Mehr dazu: Zur Tagungshomepage
29.11.2007: Die GEW-Sportkommission fordert mehr Bewegung für Kinder und Jugendliche, die Schaffung der notwendigen Voraussetzungen für einen zeitgemäßen Sportunterricht und bessere Arbeitsbedingungen für Sportlehrkräfte.
Mehr dazu: GEW-Forderungen
20.11.2007: Kultusministerkonferenz und DOSB beschließen Gemeinsame Handlungsempfehlungen der Kultusministerkonferenz und des Deutschen Olympischen Sportbundes zur Weiterentwicklung des Schulsports
KMK-DOSB_Handlungsempfehlungen.pdf
Am 29. Oktober berichtete der Saarländische Rundfunk in seiner Sendung Treffpunkt Sport ausführlich über unsere 50-Jahrfeier. Der Präsident, Georg Wydra, hatte hierbei die Gelegenheit, im Rahmen eines Interviews mit Thomas Braml die Position des Verbandes zum Schulsport ausführlich zu erläutern.
Die Saarbrücker Zeitung hat in ihrer Ausgabe 31. Oktober/1. November über unsere 50-Jahrfeier berichtet. Hier der Bericht der SZ
Der DSLV-Saar bietet Sportstudierenden eine Reihe von interessanten Kursen an:
Mehr dazu: Angebote für Studierende
Am 18. September berichtet die Saarbrücker Zeitung über ein Interview mit unserem Miniterpräsidenten Peter Müller. Dieser habe, so die SZ, die Wiedereinführung der dritten Sportstunde bis auf weiteres ausgeschlossen.
Diese Äußerung des MP kann der DSLV natürlich nicht unbeantwortet lassen Der Präsident des DSLV-Saar hat deshalb in einem Leserbrief die Position seines Verbandes hierzu klar gemacht.
Mehr dazu: Leserbrief
Dem Fach Sport droht in Nordrhein-Westfalen eine Ungleichbehandlung in der zukünftigen gymnasialen Oberstufe. Das Land Nordrhein-Westfalen beabsichtigt, für das Fach Sport eine "Sonderregelung" einzuführen und die im Rahmen der künftig 2-stündigen Grundkurse für alle Fächer mögliche Wahl zum 5. Prüfungsfach innerhalb des Abiturs für das Fach Sport so gut wie unmöglich zu machen. Sport wäre das einzige Fach, das von einer solchen Maßnahme betroffen wäre. Die lehrerbildenden Universitätsinstitute für das Fach Sport in Nordrhein-Westfalen haben sich bereits in einem Positionspapier gegen diese Pläne gewandt. Der Präsident der dvs, Prof. Dr. Bernd Strauß, unterstützt nachdrücklich den Protest der Kollegen aus NRW: "Dem Fach Sport in der Oberstufe droht erheblicher Schaden und Reputationsverlust! Eine derartige Sonderregelung ist ein fatales Zeichen im Hinblick auf die politischen Initiativen bewegungsbezogener Gesundheitsförderung und für das professionsorientierte Selbstverständnis künftiger Sportlehrerinnen und Sportlehrer. Das wird sich mittelfristig auch negativ in der Sportlehrerausbildung auswirken. Die Entwicklung des Faches Sport, an der Nordrhein-Westfalen seit vielen Jahren richtungweisend beteiligt war, erleidet somit einen erheblichen Rückschlag. Ich fordere das Land Nordrhein-Westfalen auf, von der Sonderegelung Abstand zu nehmen - für das Fach Sport und für eine adäquate bewegungs- und gesundheitsorientierte Ausbildung unserer Kinder und Jugendlichen." Weitere Informationen finden Sie unter http:www.sportwissenschaft.de/index.php?id=777
Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung ist es gelungen, eine Reihe von jungen Kolleginnen und Kollegen in den Vorstand zu integrieren.
Präsident und Ehrenpräsident dankten Margarethe Schorr und Otto Jacob für ihre langjährige Mitarbeit im Vorstand.
Verbraucherschutzminister Horst Seehofer (CSU) und Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) wollen die Deutschen zu einem gesünderen Lebensstil bewegen. Eine Forderung: mehr Schulsport. Daraus wird aber nichts.
Zwei bis dreimal 45 Minuten Sport in der Woche ist die Regel an allgemeinbildenden Schulen in Deutschland - wenn kein Unterricht ausfällt. "Real kommen wir im Schnitt auf 1,5 bis 2,5 Unterrichtsstunden", sagt Siegfried Eith, Sprecher der Sportkommission bei der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Zusatzprojekte oder Arbeitsgemeinschaften ergänzen das Angebot der deutschen Schulen,heißt es in den Kultusministerien mehrerer Bundesländer. Mehr Schulsport werde es künftig nicht geben.
Mehr dazu: Financial Times Deutschland
Nicht nur das Saarland wird 50, sondern auch der DSLV-Saar. Am 28. Oktober
findet im Haus der Athleten an der Hermann-Neuberger-Sportschule in Saarbrücken die Feier statt (Beginn 10:00 Uhr).
Den Festvortrag wird Dr. Sabine Kubesch vom Transferzentrum für Neurowissenschaften
und Lernen (ZNL) der Uni Ulm halten.
Den Gesundheitspreis des Saarlandes für das Jahr 2006 in der Kategorie Einzelpersonen/Vereine/Verbände/ erhielt unser Kollege Martin Matthias.
Martin Matthias
Wir gratulieren Martin Matthias herzlichst zu dieser hohen Auszeichnung. Er hat mit seinem Engagement gezeigt, dass man mit Taten mehr bewegen kann als mit tausend Worten.
Das saarländische Gesundheitsministerium hat den Gesundheitspreis für das Jahr 2007 ausgeschrieben. Einsendeschluss ist der 31. 12.2007.
Saarländischer Gesundheitspreis 2007
Landtagsfraktion B90/Grüne fordert Sportoffensive an saarländischen Kindergärten und Schulen: Für eine Ausweitung der Bewegungs-, Spiel- und Sporterziehung im Saarland: Antrag zum Schulsport im Saarland. Die Landtagsabgeordnete Barbara Spaniol stellte das Papier am 5. Februar im Rahmen der Vorstandssitzung des DSLV-Saar vor. Wie von Seiten der SPD-Saar zu erfahren war, wird sie den Antrag im Landtag voll unterstützen. Der Antrag wird am 7. Februar im Landtag des Saarlandes diskutiert.
DIE ZEIT, 07.12.2006 Nr. 50: Ins Schwimmen geraten Politiker klagen, dass viele muslimische Schülerinnen den Turn-, Schwimm- und Sexualkundeunterricht boykottieren. Stimmt das überhaupt fragt Martin Spiewak. Schwimmunterricht mit muslimischen Mädchen
Die vom DSLV-Saar in einem Brief an den Minister aufgestellte Forderung nach Verdauerung von befristet eingestelten Diplom-Sportlehrern hatte Erfolg. Wie der Minister jetzt in einem Brief an den DSLV-Saar mitteilte, erhielten vor kurzem alle betreffenden Fachkräfte eine unbefristete Anstellung.
DIE ZEIT, vom 30.11.2006 Nr. 49: Die deutsche Schulmisere kann nur überwunden werden, wenn die Lehrer endlich wieder mehr Achtung genießen. Pakt mit den Paukern
17.11.2006 - DOSB: Für eine Stärkung des Unterrichtsfachs Sport und mehr Bewegungsanreize
in den Schulen hat sich DOSB-Vizepräsidentin Prof. Gudrun Doll-Tepper ausgesprochen.
Im Sportausschuss des Deutschen Bundestages erklärte sie, der "erhebliche Unterrichtsausfall"
dürfe nicht mehr länger in Kauf genommen werden.
"Fallen andere Fächer aus, klettern die Eltern auf die Barrikaden", sagte die Berliner Hochschullehrerin
und Wissenschaftlerin. "Deshalb haben wir uns bei der Lösung des Dauer-Problems verstärkt mit
den Eltern zu beschäftigen und sie in unsere Bemühungen einzubeziehen,
eine quantitative und qualitative Verbesserung des Sportunterrichts durchzusetzen."
Der Schulsport müsste von qualifizierten Sportlehrern unterrichtet werden, unterstrich Prof. Doll-Tepper.
Ein wesentliches Augenmerk sei auf die Qualität der Ausbildung an den Hochschulen zu richten.
In den Ganztagsschulen müssten Bewegung und Sport eine eminent wichtige Rolle spielen.
Ziele seien die Verbesserung der Alltagsmotorik und darüber hinaus gesunde Ernährung und Zeitmanagement.
Auf der Grundlage der so genannten Sprint-Studie liegt nach Worten der DOSB- Vizepräsidentin
eine konkretisierte Datenlage vor, die mit einer aktuellen Längsschnittstudie erhoben wurde.
Bei einer Nachbefragung in neunten Klassen seien von bereits untersuchten ehemaligen Schülern
des siebten Jahrgangs Interesse und Motivation festgestellt worden.
"Es geht uns darum, realistische Handlungsgrundlagen zu bekommen, die konkrete,
umsetzbare Vorschläge zur Verbesserung des Status quo liefern", erklärte sie.
DOSB-Präsidium und Kultusministerkonferenz werden im Frühjahr 2007 ein gemeinsames Positionspapier
verabschieden. Die Mangelsituation des Schulsports dürfte zudem nicht nur vom
Sport thematisiert werden, sondern müsse als Problemfeld auch von anderen Bereichen
der Gesellschaft erkannt und benannt werden, forderte Prof. Gudrun Doll-Tepper.
Investitionen in die Bewegungserziehung, die schon im Kindergarten-Alter beginnen müssten,
würden sich langfristig auszahlen: Dieser "ökonomische Aspekt" sollte
stärker als bisher die allgemein- und gesundheitspolitische Debatte prägen,
forderte die Erziehungswissenschaftlerin.
Das Robert-Koch-Institut hat die ersten Ergebnisse der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KIGGS) vorgestellt. Neben Daten zum Übergewicht wurde in der sog. MOMO-Studie auch die sportmotorische Leistungsfähigkeit der Kinder und Jugendlichen erfasst. Es liegen somit erstmals repräsenative Daten zur motorischen Leistungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen für Deutschland vor.
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