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Deutscher Sportlehrerverband - Landesverband Saar (DSLV-Saar)

AKTUELLES

Mitgliederinfo

Hier das letzte Mitgliederinfo als PDF-Datei: Frühjahr 2010

Ältere Infos finden Sie hier.

Termine

Spezialkurse für Studierende

In diesem Semester bietet der Deutsche Sportlehrerverband Saar (DSLV SAAR) wieder interessante Fortbildungen für Sportstudierende an.

Sporttaping Kurs (inkl. Kinesio)

Kurstermin: 26. 06.2010
Uhrzeit: 10.00 – 14.00 Uhr
Ort: Sportsmed Saar (neben OSP)
Teilnehmer: Max. 14 Personen
Anmeldefrist: 04.06.2010
Kosten: 30 Euro

Sportmassage Kurs

Kurstermin: 03.07.2010
Uhrzeit: 10.00 – 14.00 Uhr
Ort: Sportsmed Saar (neben OSP)
Teilnehmer: Max. 14 Personen
Anmeldefrist: 11.06.2009
Kosten: 25 Euro

Die Anmeldung ist verbindlich. Mitglieder des DSLV SAAR erhalten für zwei der angebotenen Fortbildungen jeweils 50 % Ermäßigung auf die Teilnahmegebühr! Anmeldungen bitte per E-Mail an eine der folgenden Adressen:

Die Kurse werden in Zusammenarbeit mit der SPORTS-MED Praxis für Physiotherapie und ambulante Rehabilitation an der Hermann-Neuberger-Sportschule durchgeführt

Saarbrücker Sportmedizin und Sportphysiotherapie Forum

Das 1. Saarbrücker Sportmedizin und Sportphysiotherapie Forum am 12. Juni an der Hermann Neuberger Sportschule stellt die interdisziplinäre Zusammenarbeit der an der Mannschaftsbetreuung im Hochleistungssport beteiligten Berufsgruppen heraus. Neben der klassischen medizinischen Betreuung (Arzt und Physiotherapeut) werden unter anderem die Themen Sportpsychologie, Leistungsdiagnostik, Sportschuhentwicklung, Ernährung, Spielanalyse und Athletiktraining von Referenten, die alle im Hochleistungssport tätig sind und fast das komplette Spektrum der olympischen Mannschaftssportarten abdecken, dargestellt.

Das 1. Saarbrücker Sportmedizin und Sportphysiotherapie Forum ist für Physiotherapeuten, Mediziner, Sportlehrer, Studenten, Trainer und alle am Leistungssport Interessierten offen.

Weitere Infos: Info-Flyer

News

Diplom-Sportlehrer im Schuldienst fordern Gleichbehandlung

"Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!", so lautet die berechtigte Forderung der Interessen-Gemeinschaft HauptschulLehrer/-innen (IG HL). Der erste Schritt in diese Richtung mit der am 1. Oktober 2008 rechtskäftig gewordenen Zulageregelung, ist aber leider nur für die Hauptschullehrer/-innen im saarländischen Schuldienst gemacht worden. Wir sind vergessen worden! Die Diplom-Sportlehrer/-innen!

Mehr dazu: Gerechtigkeit und Gleichbehandlung für Diplom-Sportlehrer/-innen

Verdienstkreuz am Bande für Dieter Peper

Die saarländische Sozialministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat am 11. März 2010 im Rathaus Saarbrücken unseren Ehrenpräsidenten Dr. Dieter Peper mit dem Verdienstkreuz am Bande für sein soziales Engagement ausgezeichnet. Er hat sich im Saarsport sehr verdient gemacht.

„Dr. Dieter Peper ist eine herausragende Persönlichkeit des saarländischen Sports. Durch sein langjähriges ehrenamtliches Engagement hat er sich große Anerkennung und bleibende Verdienste inner- und außerhalb des Saarlandes erworben“, sagte Ministerin Kramp-Karrenbauer.

Memorandum zum Schulsport

Der DSLV, die Deutsche Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs), der Sportwissenschaftliche Fakultätentag und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) haben gemeinsam ein Memorandum zum Schulsport in Deutschland verabschiedet.

Mehr dazu: Memorandum zum Schulsport

Sinnes- und Wahrnehmungsförderung durch Yogaübungen

Das Deutsche Rote Kreuz im Saarland ist im Rahmen der Freiwilligen Ganztagsschule als Träger zurzeit an 30 Schulstandorten eingesetzt. Seit zwei Jahren werden pädagogische Mitarbeiterinnen, die für das DRK in der Freiwilligen Ganztagsschule tätig sind, mit dem Konzept der „Sinnes- und Wahrnehmungsförderung durch Yogaübungen“ umfassend fortgebildet. Darüber hinaus hat das Kinderbewegungsinstitut Yobee-aktive aus Berlin ein Konzept zur Rhythmisierung des Unterrichts auf der Basis von Yoga entwickelt, dass im Rahmen der guten gesunden Schulen in Berlin an verschiedenen Grundschulen eingeführt wird. Petra Proßowski, Lehrerin an einer Grundschule in Berlin-Kreuzberg, ist es gelungen, Kinderyoga als Unterrichtsfach an ihrer Schule zu etablieren. Der DRK-Landesverband Saarland und das Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuzes möchten auf ihrer gemeinsamen Veranstaltung am 7. November 2009 im DRK-Bildungszentrum St. Ingbert, Elversbergerstr. 55, über die vielfältigen Möglichkeiten dieser Konzepte informieren. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist notwendig. Anmeldungen beim DRK-Landesverband Saarland bei Claudia Ruppert unter Telefon 0681/5004-243 oder ruppertc@lv-saarland.drk.de .

Gerd Backes verstorben

Der ehemalige Präsident des DSLV Saar, Gerd Backes, der unseren Verband von 1983 bis 1986 führte, verstarb am 19.8.2009 in seinem 84. Lebensjahr. Die Beerdigung findet am 27.8. um 14:30 Uhr auf dem Friedhof in Oberbexbach statt.

Grundschullehrerausbildung "Ästhetische Bildung"

Die im Fachprofil Grundschulbildung zu dem Studienbereich "Ästhetische Bildung" zusammengefassten Studieninhalte der Fächer Bewegung, Kunst und Musik enthalten Anforderungen, die zukünftig von jedem Grundschullehrer erfüllt werden müssen. Darüber hinaus wird von allen Ländern in der Grundschullehrerausbildung ein Vertiefungs- oder Wahlpflichtfach Sport angeboten. Die Zielsetzung ist, dass in der Primarstufe Lehrkräfte eingesetzt werden, deren Studium neben dem integrativen, bereichsübergreifenden Studienfach Grundschulbildung auch ein lehramtsbezogenes Fachstudium Sport umfasst.

Mehr dazu: Ästhetische Bildung

Bundesministerin von der Leyen: "Kindern, die Sport treiben, fällt es auch später leichter, den inneren Schweinehund zu überwinden"

Bundesfamilienministerium und Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Karlsruhe stellen Abschlussbericht zur Motorik-Modul-Studie vor.

Viele Kinder und Jugendliche in Deutschland haben große motorische Schwächen und sind nicht in der Lage, selbst einfache sportliche Aufgaben zu meistern. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Instituts für Sport und Sportwissenschaft der Universität Karlsruhe im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Gründe für diese Ergebnisse sind häufige Inaktivität, mit zunehmendem Alter sinkende Bereitschaft sich anzustrengen sowie Übergewicht und Adipositas. Darüber hinaus beeinflussen auch Faktoren wie Sozialstatus, Migrationshintergrund und die Wohngegend die motorische Leistungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen.

"Wer sich schon als kleines Kind zu wenig bewegt, dem geht später allzu schnell die Puste aus. Wer aber früh lernt, dass sportliche Anstrengung glücklich macht, überwindet auch später als Erwachsener leichter den inneren Schweinhund", sagt Bundesjugendministerin Ursula von der Leyen. "Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang. Im Kindergarten toben sie im Sandkasten herum oder rennen um die Wette und strotzen dabei vor Kraft und Energie. Doch spätestens in der Schule bewegen sich einige Jugendliche oft nur noch, wenn sie müssen. Manche Kinder kommen nur im Sportunterricht so richtig ins Schwitzen", so Ursula von der Leyen.

Beim Blick auf die motorische Leistungsfähigkeit zeigt die Studie, dass die Ausprägung von Gleichgewicht und die Beweglichkeit von Kindern und Jugendlichen abgenommen haben. Dabei hat sich vor allem die Fähigkeit körperliche Kraft zu entwickeln in den vergangenen 30 Jahren um 14 Prozent verschlechtert. Mehr als ein Drittel der getesteten Kinder und Jugendlichen im Alter von 4 bis 17 Jahren (35 Prozent) waren nicht in der Lage, zwei oder mehr Schritte auf einem 3cm breiten Balken rückwärts zu balancieren. Beim Balancieren auf der T-Schiene gelingt es 86 Prozent der Mädchen und Jungen nicht, eine Minute auf der Schiene zu stehen ohne mit den Fußsohlen den Boden zu berühren. Jungen schneiden hier mit 53 Prozent noch deutlich schlechter ab als Mädchen mit 33 Prozent. Und das, obwohl 58 Prozent der Kinder und Jugendlichen Mitglied in einem Sportverein sind. Dennoch beschränkt sich ihre körperlich-sportliche Aktivität überwiegend auf eine Trainingseinheit pro Woche. Im Alltag ist ein großer Teil der Kinder und Jugendlichen körperlich relativ wenig aktiv.

"Bewegung macht nicht nur Spaß, sie ist auch sehr wichtig für die körperliche und geistige Entwicklung. Viele Kinder können heute diesen Drang aber nicht mehr ausleben und leiden unter Bewegungsmangel - anstatt auf dem Spielplatz zu toben oder auf Bäume zu klettern, sitzen sie stundenlang vor dem Fernseher oder dem Computer. Hier sind vor allem die Eltern gefordert, gemeinsam mit den Kindern raus an die frische Luft zu gehen, zu bolzen oder mit dem Rad zu fahren. Für Kinder sind die richtigen Vorbilder ganz entscheidend", so Bundesjugendministerin Ursula von der Leyen.

Motorische Leistungsfähigkeit und sportliche Aktivität hängen eng zusammen mit der gesundheitlichen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Bisher gab es dazu keine bundesweiten Daten und Zahlen. Mit dem Abschlussbericht zum Motorik-Modul liegen jetzt erstmals umfangreiche Vergleichswerte vor. Das Bundesjugendministerium hat das Motorik-Modul im Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS) des Robert Koch Instituts mit einer Million Euro gefördert. Die Studie wurde zwischen 2002 und 2008 durchgeführt. Dabei wurden mehr als 4500 Kinder und Jugendliche zwischen 4 und 17 Jahren in fast 170 Orten in ganz Deutschland getestet.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.motorik-modul.de sowie beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend www.bmfsfj.de

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