Hier das letzte Mitgliederinfo als PDF-Datei: Herbst 2011
Ältere Infos finden Sie hier.
Für gute Abschlussarbeiten mit einem sportdidaktischen Bezug stellt der DSLV Saar einen Preis zur Verfügung. Für bis zu drei Arbeiten wird ein Preisgeld von insgesamt 1000 Euro ausgelobt.
Über die Preiswürdigkeit eingereichter Arbeiten entscheidet eine Jury. Diese setzt sich zusammen aus jeweils einem Vertreter des DSLV Saar, der Landesfachkonferenz und des SWI. Der Preis wird 2012 erstmalig für Arbeiten aus den Jahren 2010 und 2011 vergeben. Bewerben können sich alle Absolventen des SWI sowie des Referendariats an saarländischen Schulen. Die Prüfungsverfahren (erstes oder zweites Staatsexamen) müssen abgeschlossen sein. Bewerbungen müssen bis zum 15. Januar 2012 an den Präsidenten des DSLV Saar gerichtet werden. Den Bewerbungen muss ein zweiseitiges Abstract der Arbeit und ein Votum des Betreuers der Arbeit beigefügt werden.
Wie in den letzten Jahren bietet der Deutsche Sportlehrerverband Saar (DSLV SAAR) auch in diesem Semester wieder interessante Fortbildungen für Sportstudierende an:
Weitere Informationen: DSLV Kurse Januar 2012.pdf
Am Samstag, den 3. Dezember veranstaltet der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte Saarland im Rahmen der Vortragsriehe Pädgogik und jugendmedizin eine Weiterbildungsveranstaltung zur Bedeutung der Bewegung in der Schule
Mehr dazu: Kongressflyer
Ein Projekt des Deutschen Sportlehrerverbands mit Unterstützung der Kommission Sport der Kultusministerkonferenz (KMK). Die Unterrichtsdokumentationen richten sich an Sportlehrer- und Sportlehrerinnen, Sportstudierende aller lehrerbildenden Institutionen sowie an Referendare und Referendarinnen. Videodokumente können die Realität von Sportunterricht wesentlich anschaulicher und leichter nachvollziehbar darstellen als schriftliche Aus- und Weiterbildungsmaterialien alleine.
Mehr dazu: DVD-Medienpakete.pdf
Vom 13.-14.05.2011 fand die 1. Hautvorstandssitzung 2011 des DSLV in Saarlouis statt. Bis auf Vertreter der DSLV-Landesverbände Hamburg und Sachsen waren bei der 1. HV 2011 in Saarlouis Vertreter aller DSLV-Landesverbänden sowie zwei der fünf DSLV-Fachsportlehrerverbände anwesend. Der Zeitpunkt der HV wurde bewusst zum Zeitpunkt des 20-jährigen Jubiläums der Zusammenführung der ehemals ost- und westdeutschen Landesverbände zu einem gesamtdeutschen Sportlehrerverband vom 03. Mai 1991 veranstaltet.
Bei dieser Jubiläumsfeier war auch Hansjörg Kofink anwesend, der als damaliger DSLV-Präsident im Jahr 1991 und Zeitzeuge rückblickend zu den Ereignissen der Zusammenführung zu einem gesamtdeutschen Sportlehrerverband berichtete. Rede von Hansjörg Kofink
Am Abend des 13.05. fand in würdiger Umgebung auch die Ehrung von Hubert Monnerjahn und Heinz Wolfgruber mit der goldenen DSLV-Ehrennadel für ihr besonderes Engagement im DSLV statt.
Das soziale Rahmenprogramm bestand aus einer interessanten Stadtführung durch Saarlouis am Freitagabend. Die Führung begann im Rathaus Saarlouis und führte über verschiedene (kulinarische) Stationen durch die historische Altstadt Saarlouis.
Schweizer beschließen Fortführung der landesweiten Regelung: 3 Wochenstunden Sportunterricht in allen Schularten und für alle Altersstufen. Das Bundesgesetz über die Förderung von Sport und Bewegung (Sportförderungsgesetz, SpoFöG) wurde vom Ständerat am 8. Juni 2011 beschlossen. Der Bund hat die wöchentliche Mindestlektionenzahl des Sportunterrichts auf durchschnittlich drei Wochenstunden festgelegt.
Mehr dazu: Gesetzestext
In die Zukunft der Jugend investieren - durch Sport 2011/2012
Bereits zum siebten Mal schreiben der Deutsche Olympische Sportbund und die Deutsche Sportjugend im Schuljahr 2011/2012 den bundesweiten Förderpreis für Schulen als Beitrag zur Qualitätsoffensive für den Sport in der Schule aus. Der Schwerpunkt des aktuellen Wettbewerbs liegt auf der Auszeichnung von erprobten bewegungs-, spiel- und sportbezogenen Modellen, Konzepten und Projekten im schulischen Kontext, die Engagement und Teilhabe im Schulsport und in den Strukturen des organisierten Sports fördern. Einsendeschluß der Bewerbungsunterlagen ist der 09. Januar 2012.
Mehr dazu: Deutscher Schulsportpreis
Hirnforscher rät Lehrern, auf ihr Auftreten zu achten
Auf der Bildungsmesse didacta in Stuttgart erläutert Hirnforscher Gerhard Roth, was für die Leistung von Schülern wichtig ist: die Persönlichkeit des Lehrers. Vermasselt der den ersten Auftritt vor der Klasse, muss er die nächsten Jahre gegen das negative Bild von ihm ankämpfen.
Mehr dazu: Deutschlandfunk
Eine Kombination aus Speichel- und Bluttest könnte in Zukunft helfen, ein drohendes Burnout-Syndrom frühzeitig zu erkennen. Darauf deuten erste Ergebnisse eines kanadischen Forscherteams bei 30 Freiwilligen hin. Das Prinzip: Die Wissenschaftler bilden auf der Basis von insgesamt 15 verschiedenen Messwerten eine Art Stressprofil und kombinieren es mit dem Stresshormonspiegel, den sie im Speichel messen. Zusammengenommen erlauben es diese beiden Faktoren nicht nur, zu erkennen, ob jemand bedenklich stark unter chronischem Stress leidet. Sie zeigen auch, ob er infolge des Stresses eher zu Depressionen oder eben einem Burnout-Syndrom neigt. Bisher sei es nicht möglich gewesen, diesen Unterschied sichtbar zu machen, sagen die Wissenschaftler um Robert-Paul Juster von der University of Montreal. Sie hoffen nun, ihren Test mit Hilfe einer größeren Datenmenge verfeinern und verbessern zu können.
Mehr dazu: Bild der Wissenschaft
Mediziner warnen: Zu viele Kinder haben motorische Mängel
Wenn in der Schule Unterrichtsstunden ausfallen, dann trifft es meistens den Sport. Anderen Fächern eine höhere Gewichtung zu geben, mag man im ersten Moment richtig finden. Aber: Ärzte warnen davor, Sport und Bewegung nicht zu vernachlässigen.
Mehr dazu: Deutschlandfunk am 13.2.2011
Katastrophale Sparbeschlüsse zwingen Junglehrer zur Abwanderung aus dem Saarland
Die älteren werden an längst vergangene Zeiten erinnert. Auf der einen Seite werden Lehrer gesucht, auf der anderen Seite finden die Landeskinder im Saarland keine Anstellung. Das war doch schon einmal da gewesen. Ende der 70-er Jahre schon mussten viele ihr geliebtes Saarland verlassen, weil hier das Geld für Stellen fehlte. Jetzt droht der jungen Generation das gleiche Schicksal wie den Studierenden damals.
Um hier öffentlichkeitswirksam ihren Unmut zu bekunden, hat der Personalrat der Studienreferendare eine Protestaktion am 29.11.2010 in Saarbrücken geplant. Er wird um 17 Uhr einen Fackelmarsch durchführen, der vor dem Otto-Hahn-Gymnasium (Landwehrplatz) beginnt, durch die Innenstadt zum Bildungsministerium führt und dort mit einer Abschlusskundgebung beendet werden wird.
Unsere Referendare gehen auf die Straße, um dagegen zu demonstrieren. Mehr dazu: Lehrerprotest.pdf
Körperlich leistungsfähige Kinder schneiden in Gedächtnistests besser ab und haben stärker entwickelte Gehirne als ihre Altersgenossen mit geringerer Fitness. Das hat ein Forscherteam um Art Kramer von der University of Illinois und dem Beckman Institute in Champaign (USA) erstmals gezeigt. Der Zusammenhang, der kürzlich auch bei älteren Erwachsenen gefunden wurde, konnte nun erstmals bei neun- und zehnjährigen Kindern nachgewiesen werden. Demnach könne mehr körperliche Aktivität nicht nur die geistige Fitness der Kinder verbessern, sondern auch ihre Gehirnentwicklung fördern.
Mehr dazu: Bild der Wissenschaft
"Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!", so lautet die berechtigte Forderung der Interessen-Gemeinschaft HauptschulLehrer/-innen (IG HL). Der erste Schritt in diese Richtung mit der am 1. Oktober 2008 rechtskäftig gewordenen Zulageregelung, ist aber leider nur für die Hauptschullehrer/-innen im saarländischen Schuldienst gemacht worden. Wir sind vergessen worden! Die Diplom-Sportlehrer/-innen!
Mehr dazu: Gerechtigkeit und Gleichbehandlung für Diplom-Sportlehrer/-innen
Die saarländische Sozialministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat am 11. März 2010 im Rathaus Saarbrücken unseren Ehrenpräsidenten Dr. Dieter Peper mit dem Verdienstkreuz am Bande für sein soziales Engagement ausgezeichnet. Er hat sich im Saarsport sehr verdient gemacht.
„Dr. Dieter Peper ist eine herausragende Persönlichkeit des saarländischen Sports. Durch sein langjähriges ehrenamtliches Engagement hat er sich große Anerkennung und bleibende Verdienste inner- und außerhalb des Saarlandes erworben“, sagte Ministerin Kramp-Karrenbauer.
Der DSLV, die Deutsche Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs), der Sportwissenschaftliche Fakultätentag und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) haben gemeinsam ein Memorandum zum Schulsport in Deutschland verabschiedet.
Mehr dazu: Memorandum zum SchulsportDas Deutsche Rote Kreuz im Saarland ist im Rahmen der Freiwilligen Ganztagsschule als Träger zurzeit an 30 Schulstandorten eingesetzt. Seit zwei Jahren werden pädagogische Mitarbeiterinnen, die für das DRK in der Freiwilligen Ganztagsschule tätig sind, mit dem Konzept der „Sinnes- und Wahrnehmungsförderung durch Yogaübungen“ umfassend fortgebildet. Darüber hinaus hat das Kinderbewegungsinstitut Yobee-aktive aus Berlin ein Konzept zur Rhythmisierung des Unterrichts auf der Basis von Yoga entwickelt, dass im Rahmen der guten gesunden Schulen in Berlin an verschiedenen Grundschulen eingeführt wird. Petra Proßowski, Lehrerin an einer Grundschule in Berlin-Kreuzberg, ist es gelungen, Kinderyoga als Unterrichtsfach an ihrer Schule zu etablieren. Der DRK-Landesverband Saarland und das Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuzes möchten auf ihrer gemeinsamen Veranstaltung am 7. November 2009 im DRK-Bildungszentrum St. Ingbert, Elversbergerstr. 55, über die vielfältigen Möglichkeiten dieser Konzepte informieren. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist notwendig. Anmeldungen beim DRK-Landesverband Saarland bei Claudia Ruppert unter Telefon 0681/5004-243 oder ruppertc@lv-saarland.drk.de .
Der ehemalige Präsident des DSLV Saar, Gerd Backes, der unseren Verband von 1983 bis 1986 führte, verstarb am 19.8.2009 in seinem 84. Lebensjahr. Die Beerdigung findet am 27.8. um 14:30 Uhr auf dem Friedhof in Oberbexbach statt.
Die im Fachprofil Grundschulbildung zu dem Studienbereich "Ästhetische Bildung" zusammengefassten Studieninhalte der Fächer Bewegung, Kunst und Musik enthalten Anforderungen, die zukünftig von jedem Grundschullehrer erfüllt werden müssen. Darüber hinaus wird von allen Ländern in der Grundschullehrerausbildung ein Vertiefungs- oder Wahlpflichtfach Sport angeboten. Die Zielsetzung ist, dass in der Primarstufe Lehrkräfte eingesetzt werden, deren Studium neben dem integrativen, bereichsübergreifenden Studienfach Grundschulbildung auch ein lehramtsbezogenes Fachstudium Sport umfasst.
Mehr dazu: Ästhetische BildungBundesfamilienministerium und Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Karlsruhe stellen Abschlussbericht zur Motorik-Modul-Studie vor.
Viele Kinder und Jugendliche in Deutschland haben große motorische Schwächen und sind nicht in der Lage, selbst einfache sportliche Aufgaben zu meistern. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Instituts für Sport und Sportwissenschaft der Universität Karlsruhe im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Gründe für diese Ergebnisse sind häufige Inaktivität, mit zunehmendem Alter sinkende Bereitschaft sich anzustrengen sowie Übergewicht und Adipositas. Darüber hinaus beeinflussen auch Faktoren wie Sozialstatus, Migrationshintergrund und die Wohngegend die motorische Leistungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen.
"Wer sich schon als kleines Kind zu wenig bewegt, dem geht später allzu schnell die Puste aus. Wer aber früh lernt, dass sportliche Anstrengung glücklich macht, überwindet auch später als Erwachsener leichter den inneren Schweinhund", sagt Bundesjugendministerin Ursula von der Leyen. "Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang. Im Kindergarten toben sie im Sandkasten herum oder rennen um die Wette und strotzen dabei vor Kraft und Energie. Doch spätestens in der Schule bewegen sich einige Jugendliche oft nur noch, wenn sie müssen. Manche Kinder kommen nur im Sportunterricht so richtig ins Schwitzen", so Ursula von der Leyen.
Beim Blick auf die motorische Leistungsfähigkeit zeigt die Studie, dass die Ausprägung von Gleichgewicht und die Beweglichkeit von Kindern und Jugendlichen abgenommen haben. Dabei hat sich vor allem die Fähigkeit körperliche Kraft zu entwickeln in den vergangenen 30 Jahren um 14 Prozent verschlechtert. Mehr als ein Drittel der getesteten Kinder und Jugendlichen im Alter von 4 bis 17 Jahren (35 Prozent) waren nicht in der Lage, zwei oder mehr Schritte auf einem 3cm breiten Balken rückwärts zu balancieren. Beim Balancieren auf der T-Schiene gelingt es 86 Prozent der Mädchen und Jungen nicht, eine Minute auf der Schiene zu stehen ohne mit den Fußsohlen den Boden zu berühren. Jungen schneiden hier mit 53 Prozent noch deutlich schlechter ab als Mädchen mit 33 Prozent. Und das, obwohl 58 Prozent der Kinder und Jugendlichen Mitglied in einem Sportverein sind. Dennoch beschränkt sich ihre körperlich-sportliche Aktivität überwiegend auf eine Trainingseinheit pro Woche. Im Alltag ist ein großer Teil der Kinder und Jugendlichen körperlich relativ wenig aktiv.
"Bewegung macht nicht nur Spaß, sie ist auch sehr wichtig für die körperliche und geistige Entwicklung. Viele Kinder können heute diesen Drang aber nicht mehr ausleben und leiden unter Bewegungsmangel - anstatt auf dem Spielplatz zu toben oder auf Bäume zu klettern, sitzen sie stundenlang vor dem Fernseher oder dem Computer. Hier sind vor allem die Eltern gefordert, gemeinsam mit den Kindern raus an die frische Luft zu gehen, zu bolzen oder mit dem Rad zu fahren. Für Kinder sind die richtigen Vorbilder ganz entscheidend", so Bundesjugendministerin Ursula von der Leyen.
Motorische Leistungsfähigkeit und sportliche Aktivität hängen eng zusammen mit der gesundheitlichen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Bisher gab es dazu keine bundesweiten Daten und Zahlen. Mit dem Abschlussbericht zum Motorik-Modul liegen jetzt erstmals umfangreiche Vergleichswerte vor. Das Bundesjugendministerium hat das Motorik-Modul im Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS) des Robert Koch Instituts mit einer Million Euro gefördert. Die Studie wurde zwischen 2002 und 2008 durchgeführt. Dabei wurden mehr als 4500 Kinder und Jugendliche zwischen 4 und 17 Jahren in fast 170 Orten in ganz Deutschland getestet.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.motorik-modul.de sowie beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend www.bmfsfj.de
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